

Wer sich heute einen schnellen Internet Anschluss zulegen möchte, denkt fast automatisch an DSL. Doch was wenn DSL am eigenen Wohnort eben nicht verfügbar ist?
Neben der in Deutschland wenig verbreiteten Powerline Technologie, welche Internet über das Stromnetz ermöglicht, bieten vor allem das mobile Surfen per UMTS bzw. HSDPA und Kabel Internet adäquate Alternativen. Internet über den Kabelanschluss erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit.
Bereits heute können mit einem derartigen breitbandigem Internetanschluss Geschwindigkeiten von bis zu 32.000 Kbit/s im Download erreicht werden. Angeboten werden entsprechende Anschlüsse unter anderem von Kabel BW (Baden-Württemberg), UnityMedia (Hessen, Nordrhein-Westfalen) und Kabel Deutschland (restliche 13 Bundesländer). Ähnlich dem deutschen DSL Markt setzen die Kabel Anbieter vermehrt auf den Verkauf von so genannten Komplettpaketen, bestehend aus einem schnellen Internet Anschluss, Telefonanschluss sowie entsprechende Flatrates fürs Surfen im Web und für Telefonate ins deutsche Festnetz. Die Preise beginnen dabei ab etwa 25 Euro im Monat bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 bis 24 Monaten.
Für Kunden bei denen auch Kabel Internet nicht verfügbar ist oder die ihren Internetanschluss auch mobil nutzen wollen, empfiehlt sich eine UMTS bzw. HSDPA Flatrate. Mit der UMTS Erweiterung HSDPA können aktuell, etwa beim Anbieter Moobicent, bereits Downloadraten von bis 7,2 Mbit/s erreicht werden. Die monatlichen Entgelte für einen derartigen Anschluss belaufen sich auf knapp 40 Euro. Wer auch mit weniger Bandbreite auskommt, für den bieten E-Plus oder Base UMTS Flatrates ab etwa 25 Euro monatlich.

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